Danny Bryants neues Album erscheint am 23.01.2026 – Danny Bryant britischer Bluesrock-Gitarrist und Singer-Songwriter, ist zurück – und wie! Wer dachte, nach über 20 Jahren im Business und dem gefeierten Vorgänger „Rise“ in der Vita hätte der britische Bluesrock-Hüne bereits alles rausgehauen, wird mit „Nothing Left Behind“ eines Besseren belehrt. Dieses Album ist mehr als nur eine neue Platte. Es ist ein emotionaler Befreiungsschlag und vielleicht das ehrlichste Werk seiner Karriere.

Hier geht es nicht um das nächste Standardwerk eines abgeklärten Profis. Hier geht es um alles. Der Albumtitel ist Programm. Bryant lässt nichts zurück – keine Geheimnisse, keine Masken und vor allem macht er keine Kompromisse. Nachdem er in den letzten Jahren offen über seine Kämpfe mit der Alkoholsucht und mentaler Gesundheit gesprochen hat, fungiert dieses Album als das musikalische Schlusskapitel einer dunklen Zeit und gleichzeitig als energiegeladenes Vorwort zu einem neuen Leben.

Mehr als nur Blues
Was dem ALTAMANN sofort auffällt: Bryant traut sich was. Während viele seiner Kollegen im strikten 12-Takt-Schema verharren, öffnet Danny die Fenster weit und macht Anleihen bei anderen Musikstilen.
In Tracks wie „Tougher Now“ zum Beispiel, hören wir eine gehörige Portion Spielfreude heraus, die fast schon an die glorreichen Tage von Stax Records erinnert. Die Bläser-Arrangements der erstklassigen Horn-Section um Niko Halfmann (Saxophon), Jakob Karg (Trompete) und Uli Binetsch (Posaune) sind knackig, der Groove ist tief.
Mit „Enemy Inside“ gelingt Bryant der vielleicht wichtigste Song, den Danny je geschrieben hat. Eine Gänsehaut-Ballade, in der er sich schonungslos mit seiner Vergangenheit und seinem Kampf gegen den Alkohol auseinandersetzt. Sie baut sich langsam auf, getragen von einer weinenden Hammond-Orgel (Jamie Pipe). Wenn Bryant dann zum Solo ansetzt, spielt er nicht einfach nur Noten – er schreit seinen Schmerz und seine Erlösung durch die sechs Saiten seiner Stratocaster. Ein Moment, der beim Zuhören buchstäblich die Thermik zwischen den Boxen verändert.

„Not Like The Others“ zeigt seine Qualitäten als Songwriter. Der Track hat einen fast schon hymnischen Rock-Vibe, der im Radio genauso gut funktionieren wird wie im verrauchten Club, da bin ich mir sicher. Es ist ein Song über Individualität und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn er steinig ist. Ein typisches Blues-Thema also.
Und während bei anderen Produktionen Coversongs eher nur als Lückenfüller mit auf das Album genommen werden, gelingt es ihm den „Boss“-Klassiker „Nothing Man“ komplett zu einem eigenen Stück zu machen. Er reduziert das Tempo, erhöht die Intimität und macht daraus eine zerbrechliche Reflexion, die den Hörer mit einem Kloß im Hals entlässt.
Eine Band in Höchstform
Was dieses Album so besonders macht, ist das spürbare Zusammenspiel einer eingeschworenen Einheit. In den renommierten Megaphon Tonstudios (Arnsberg) hat Bryant unter der Regie von Toningenieur Martin Meinschäfer einen Sound erschaffen, der atmet und lebt. Es ist nicht nur Bryants Solo‑Statement, sondern ein gemeinsamer musikalischer Atemzug. Nichts wirkt glattgebügelt. Bryants Gitarrenspiel ist gewohnt präzise und leidenschaftlich, aber er lässt seinen Mitstreitern – insbesondere Jamie Pipe an der Hammond – viel Raum sich zu entfalten.
Auch spannend, Marc Raner glänzt hier nicht nur an der Gitarre und den Keyboards, sondern zeichnet auch als Produzent verantwortlich. Zusammen mit der Rhythmusgruppe, bestehend aus Artjom Feldtser (Bass), der nicht nur den Berlinern bereits von seiner Arbeit mit Stone Water bekannt sein dürfte und Alex Hinz (Schlagzeug), sowie dem langjährigen Weggefährten Jamie Pipe, dessen Hammond-Orgel dem Sound das nötige Fundament gibt, ist ein Werk entstanden, das weit über den Standard-Blues hinausgeht.

Danny Bryants neues Album erscheint am 23.01.2026
Der 45-jährige Bryant spielt heute mit einer Reife, die beeindruckend ist. Früher war er der junge Wilde, der durch Schnelligkeit bestach. Heute ist es das Value of a Note-Prinzip, das mehr Raum in seinem Spiel einnimmt. Er weiß genau, wann er einen Ton stehen lassen muss, bis er im Feedback vergeht, und wann er technisch explodieren darf. Sein Ton ist fetter, sahniger und souveräner denn je.
„Nothing Left Behind“ ist das Porträt eines Künstlers, der in den Abgrund geschaut und sich entschieden hat, zurückzukehren – mit einer Gitarre in der Hand und einer Geschichte im Herzen. Es ist musikalisch sein vielseitigstes Album und menschlich sein mutigstes.
Druckvoller Grooves und gefühlvolle Balladen
Dieses Album ist das Zeugnis eines Musikers, der sich nichts mehr beweisen muss, aber der Welt noch viel zu erzählen hat. Es ist ein Album über Neuanfänge, Klarheit und die heilende Kraft der Musik. Für Blues-Rock-Fans ein absolutes Muss, für Liebhaber ehrlicher Singer-Songwriter-Kunst eine echte Entdeckung.
Die Mischung aus druckvollen Grooves, gefühlvollen Balladen und seinem unverkennbaren Gitarrenton macht das Album zu einem intensiven Hörerlebnis.
Für die Fans der Musik von Walter Trout, Joe Bonamassa oder Gary Moore ist diese Platte ohnehin Pflicht. Aber auch wer einfach nur handgemachte, ehrliche Rockmusik mit Tiefgang sucht, wird hier vielleicht schon früh im Jahr sein Album des Jahres finden.
Eingespielt wurde dieses Album mit:
- Danny Bryant: Gesang & Leadgitarre
- Marc Raner: Gitarre, Akustikgitarre & Keyboards (ebenso Produzent)
- Jamie Pipe: Piano & Hammond-Orgel (ein langjähriger Eckpfeiler in Dannys Sound)
- Artjom Feldtser: Bass & Backing Vocals
- Alex Hinz: Schlagzeug & Percussion
Danny Bryants neues Album „Nothing Left Behind“ erscheint am 23.01.2026
Fotos: Danny Bryant Facebook-Account
Zur Webseite des Künstlers » » https://www.dannybryant.live
Danny Bryant Live in Berlin am 25.01.2026 im FRANNZ Club!
Alle anderen Tourdaten für Deutschland 2026 sind auf der Homepage des Künstlers zu sehen. Link siehe oben oder einfach den QR-Code Scannen.