Tief im Westen ist es manchmal ganz anders – Das Robert Gläser Powertrio rockt das Spandauer Havelfest 2026 – Obwohl man ihm vorher bedeutet hatte, dass das Spandauer Publikum schwierig sei, kam Robert Gläser auf dem Spandauer Havelfest 2026 trotzdem ohne Blessuren bei seinem Gig auf der Bühne am Bootsanleger davon.



Ganz im Gegenteil! Auch wenn die „Mitsingleistung“ der Zuschauer, wie etwa bei „Königin“ oder dem „Gänselieschen“, etwas zu wünschen übrig ließ – was vielleicht auch an einer gerade hinter sich gebrachten Arbeitswoche gelegen haben mag –, so hatte die Band überhaupt keine Mühe, erhebliche Begeisterung unter den zahlreichen Musikfreunden, zu denen sich auch Eve und der ALTAMANN GESELLT HATTEN, zu erzeugen. Das lag sicherlich auch an dem wunderbaren „Wackelkontakt-Song“ zu Beginn der Show.
Ein starker Auftritt tief im Westen
Das wuchtig aufspielende Trio brachte mit „Jetzt erst recht“, „Kopf hoch, Brust raus“, „Die gute alte Zeit“, „Wenn’s dir mal wieder dreckig geht“ oder „Nur der Himmel weiß“ sowie „Panikstunden Whiskey“ vom demnächst erscheinenden neuen Album einen bunten Abriss des Solowerks von Robert Gläser zum Besten. Ebenso durften natürlich Werke der Ostrocklegende Renft – unter anderem Gläsers Lieblingsstück der Band, „Cäsars Blues“ – nicht fehlen. Zum Schluss überraschte die Band mit dem Heinz-Rudolf-Kunze-Cover „Dein ist mein ganzes Herz“.



Fast zwei Stunden spielte das Robert Gläser Powertrio und war am Ende sichtlich zufrieden mit seinem ersten Auftritt in Spandau. Gläser kommentierte das augenzwinkernd mit den Worten: „… so weit tief im ehemaligen West-Berlin“. Die Gäste jedenfalls waren begeistert und gaben den drei Jungs einen ordentlichen Applaus mit auf den Heimweg.
Das Robert Gläser Powertrio spielte in der Besetzung:
Ilir Mulaj – Schlagzeug / Gesang
Hannes Funke – Gitarre / Gesang
Robert Gläser / Bass / Gesang
Alle Fotos von Eve und Mario Sperling
Zur Webseite des Künstlers » » https://robertglaeser.de/









